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Sofort WordPress CPU Auslastung in 16 Schritte reduzieren (Der ultimative Leitfaden)

Willkommen zum ultimativen Leitfaden zu Reduce CPU Usage in WordPress. Eine hohe CPU Auslastung wird meistens durch Plugins verursacht. Je komplexer die Plugin Funktionalität, desto mehr Rechenleistung (CPU Auslastung) nimmt es in Anspruch. Eine hohe CPU-Belastung wird häufig durch Plugins verursacht die, z.B. Benutzerdaten sammeln, durch Preload-/Cache Reset Einstellungen im Cache Plugin sowie CDNs, Botnet (Bots) oder WordPress Heartbeat.

Eine erhöhte CPU Auslastung ist grundsätzlich nicht weiter schlimm. Nur Shared Hosting ist für die CPU Drosselung bekannt (deshalb ist es auch so billig). Wenn deine Website zu viel CPU verbraucht, wird sie gedrosselt damit die anderen Webseiten, die sich den Server mit dir teilen, nicht beeinträchtigt werden. Dies kann zu einer langsamen Webseite, einem verzögerten Admin und sogar zu 5xx Server-Fehler führen. Bevor du aber jetzt ein Hosting-Plan Upgrade durchführst, kannst du mit deinem Hoster sprechen und fragen, ob er dir vorübergehend Ressourcen zur Verfügung stellen kann, damit du deine Webseite mit Hilfe dieses Tutorials optimieren kannst.

Ich möchte niemanden dazu drängen das Hosting zu wechseln, aber es war das einzige, was mir geholfen hat (selbst nachdem ich SiteGround Upgradet und mehrere Tage mit der Optimierung meiner Website verbracht habe). Ich bin zu Cloudways Vultr HF und danach zu Rocket.net gewechselt. Es gibt aber auch andere Hoster, die ebenfalls CPU-Auslastung durch Cloudflare Enterprise, gesteigerte Ressourcen und effiziente Server wie LiteSpeed reduzieren.

Ich habe diese Anleitung geschrieben, nachdem ich von den CPU Limits von SiteGround genervt war, was generell ein häufiges Problem in Facebook Gruppen ist, und ich gesehen habe, dass viele Menschen nach einer Lösung dafür suchen.

SiteGround CPU Limits Joke 1

Natürlich bin ich ein Affiliate Blogger und will Geld verdienen, indem ich Leuten rate den Hoster zu wechseln. Aber es ist mir ehrlich gesagt egal, welchen du benutzt. Denk einfach zweimal nach, bevor du deine Pläne aktualisierst (besonders wenn es um SiteGround geht).

Reduziere CPU-Usage in WordPress

1. Entferne Plugins mit hoher CPU-Auslastung

Plugins sind dafür berüchtigt im Hintergrund-Tasks zu erzeugen.

Jedes Plugin (oder Plugin-Modul), welches Daten sammelt, ist wahrscheinlich dein größter Feind. Das kann der Live-Traffic-Bericht von Wordfence sein, die 404-Logs von Rank Math und die Google Analytics Integration oder sogar Plugins wie Broken Link Checker, also Plugins die ständig scannen.

Viele Leute würden dir jetzt raten, alle Plugins nacheinander zu deaktivieren und zu reaktivieren und dabei deinen PageSpeed/CPU Usage zu beobachten. Das funktioniert zwar, kann aber unpraktisch sein. Schließlich muss man für spezielle Webseiten Features oftmals große Plugins behalten. Kein Problem, solange man alle Plugin Einstellungen so anpasst, dass sie weniger Ressourcen verbrauchen, indem man alle Hintergrundaufgaben einschränkt. Einige Plugins sind bekannt dafür, die CPU Auslastung zu erhöhen und sollten komplett entfernt werden.

Benötigte Tools:

  • Query Monitor – Finde damit deine langsamsten Plugins. Rufe nach der Installation eine Seite deiner Website auf. Suche dann das Query Monitor Menü in deiner Admin Leiste und gehe zu Abfragen → Queries by Component.
langsame wordpress plugins übersicht
  • WP Hive – kostenlose Chrome Extension, mit dem man sein WordPress Plugin Repository durchsuchen kann und sieht, ob sich ein Plugin auf die Speichernutzung auswirkt (sowie deine PageSpeed Insights Scores).
WP hive Plugin gegen hohe Speichernutzung
  • WP-Optimize – zeigt dir, welche Plugins (oder Plugin-Module) den größten Datenbank Müll verursachen. Du kannst auch unbenutzte Tabellen von alten Plugins, sowie andere Datenbank Überreste entfernen. Dieses Bild zeigt, wie die Verwendung vieler Rank-Math Module eine Menge Overhead verursachen kann.
Datenbank Müll anzeigen lassen

Hier sind einige Plugins, die den Speicher und die Ladezeit negativ beeinflussen. Sieh dir die vollständige Liste der 75+ langsamen Plugins an.

x = hat Auswirkungen (schlecht)
= hat keine oder minimale Auswirkungen (gut)

Plugin Kategorie Speicher Auswirkungen PageSpeed Auswirkungen
Analytify Analyse X
Backup Buddy Backup X
iThemes Security Sicherheit X
Broken Link Checker SEO X
Jetpack Sicherheit X X
Query Monitor Analyse X
NextGEN Gallery Galerie X X
Site Kit by Google Analyse X
Wordfence Sicherheit X
wpDiscuz Kommentare X X
WPML Übersetzen X X
Yoast SEO SEO X

2. Einschränkung von Heartbeat, Autosaves und Postrevisionen

Die Hintergrund Aufgaben von WordPress erhöhen die CPU Auslastung.

Folgende Aufgaben laufen im Hintergrund ab und sollten daher begrenzt werden.

  • Heartbeat läuft alle 15-60 Sekunden.
  • Autosaves werden alle 60 Sekunden erstellt (während man einen Beitrag bearbeitet).
  • Post Revisions werden jedes Mal gespeichert wenn man einen Beitrag aktualisiert (interessanterweise überhaupt nicht limitiert).

Perfmatters macht all das. Du kannst das aber auch manuell mit Code machen. Ebenso können viele Cache-Plugins Heartbeat begrenzen (z.B. FlyingPress + LiteSpeed Cache) sowie auch das Heartbeat Control Plugin.

Limit Heartbeat – erzeugt Anfragen an admin-ajax.php. Ich würde es im Frontend und im Dashboard deaktivieren und dann den Post-Editor auf zb. 120s begrenzen, da ich selbst Autosaves als sinnvoll empfinde.

heartbeat plugin einstellungen verwalten

Oder füge den folgenden Code in deine functions.php als Php-Tag ein.

add_action( 'init', 'stop_heartbeat', 1 );
function stop_heartbeat() {
wp_deregister_script('heartbeat');
}

Erhöhe das Intervall für die automatische Speicherung – WordPress speichert alle 60 Sekunden eine automatische Speicherung, was relativ oft ist. Du kannst dieses Intervall auf 120s oder sogar 300s erhöhen, indem du den Code in deine wp-config.php Datei einfügst.

define('AUTOSAVE_INTERVAL', 300); // seconds

Beitragsrevisionen begrenzen – WordPress speichert jedes Mal eine Beitragsrevision, wenn du einen Beitrag bearbeitest und auf den Button „Aktualisieren“ klickst. Dies führt zu einer immer größer werdenden Datenbank, weil die Anzahl der Revisionen nicht standardmäßig begrenzt ist. Du solltest immer ein paar Backups deiner alten Beiträge sichern. Du kannst die Anzahl aber auf 15 begrenzen.

define( 'WP_POST_REVISIONS', 15 );

3. Begrenze Preloading in Cache Plugins

Das Vorladen in Cache Plugins ist ein weiterer Übeltäter. Bei einigen Plugins kann man die Funktion des Vorladens ändern. Bei anderen Plugins funktioniert das leider nicht (in diesem Fall empfehle ich das Plugin komplett zu deaktivieren).

Mit diesen Plugins klappt’s:

  • WP Rocket’s Vorladen
  • Der Crawler von LiteSpeed Cache
  • SG Optimizer’s vorladender Cache

Du solltest nur wichtige Sitemap-URLs vorladen. Das Vorladen der gesamten Sitemap bedeutet, dass Tags und andere unkritische Seiten vorgeladen werden und Ressourcen verbrauchen. Suche die Sitemap URL (d. h. https://beispiel.com/sitemap_index.xml) und füge die wichtigsten URLs (d. h. Seiten/Beiträge) manuell hinzu. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Vorladen komplett zu deaktivieren, da es bekanntermaßen deine CPU-Auslastung erhöht. Der Screenshot unten ist für WP Rocket, aber der LiteSpeed Cache Crawler und die meisten anderen Cache Plugins haben ebenfalls Optionen, um das Vorladen zu steuern.

wp rocket sitemap vorladen einstellungen

Du kannst das Crawl Intervall für das Vorladen im Hilfs-Plugin von WP Rocket erhöhen. Lies einfach in der Dokumentation deines Plugins nach. Die Erhöhung des Standardintervalls von 500ms auf 2000ms (oder mehr) verhindert, dass deine Cache-Plugin URLs schneller vorladen, als sie dein Server verarbeiten kann.

Es gibt ein weiteres Hilfs-Plugin um die automatische Cache-Löschung zu deaktivieren. Jedes Mal, wenn du eines dieser Dinge tust, wird dein gesamter Cache gelöscht und neu aufgebaut. Eine bessere Alternative wäre, einen Cron-Job einzurichten, der steuert, wann dein Cache geleert wird und welche Seiten geleert werden (Das funktioniert auch mit dem Preloading). Auf diese Weise muss man nicht ständig den gesamten Cache leeren, wenn man die Website aktualisiert.

Versuchen jetzt, deine „preload links“ Einstellung zu deaktivieren. Wenn Benutzer mit dem Mauszeiger über interne Links hovern (insbesondere auf Webseiten mit vielen Bildlinks zb. WooCommerce Shops) werden dann die Seiten ständig im Hintergrund heruntergeladen. Ähnlich verhält es sich, wenn du Flying Pages verwendest.

Weitere Cache Plugin Einstellungen, welche die CPU Auslastung negativ beeinflussen:

  • Cache für angemeldete Benutzer (normalerweise ausschalten).
  • Separater mobiler Cache (normalerweise ausschalten).
  • Unbenutztes CSS entfernen (Batch Size verringern).
  • LiteSpeed Cache Gastmodus, Cache-Kommentatoren, Server Stale.

4. Verwende Cloudflare um die CPU Auslastung zu reduzieren

Ich kann sagen: Cloudflare ist dein bester Freund, um die CPU Auslastung zu verringern.

Eine Sache die CPU reduziert, ist die Verbesserung des Cache Hit Ratio (Full Page Caching/APO), weil nicht gecachte Anfragen mehr Server Leistung erfordern als von Cloudflare gecachte Anfragen.

  • CDN: Verlagerung der Bandbreite auf die über 270 Rechenzentren.
  • Crawler-Hinweise: hilft Suchmaschinen unnötige Crawls zu vermeiden.
  • Hotlink-Schutz: hält Webseiten davon ab deine Bildbandbreite zu stehlen.
  • Bot-Bekämpfungs-modus: blockiert bösartige Bots vom Crawlen deiner Webseite.
  • Browser-Integritätsprüfung: extra Layer zum Blockieren von Bots/Spammern/Crawlern.
  • Argo: Begrenzt die Datenzentren, die ursprüngliche Inhalten aufrufen dürfen (kostenpflichtig).
  • WAF: Firewall verbessert Security und reduziert gleichzeitig die Nutzung (kostenpflichtig).
  • Firewall-Regeln: blockieren bösartige Bots von bestimmten Ländern, URLs, XML-RPC usw.
  • Ratenbegrenzung: identifiziert/verhindert übermäßige Aufrufe bestimmter URLs (kostenpflichtig).
  • Full Page Caching: Zwischenspeicherung von HTML zur Verbesserung der Cache Trefferquote und zur Reduzierung von origin requests.
  • Cloudflare Enterprise: Rocket.net verfügt über das beste Cloudflare Enterprise (im Vergleich zu Cloudways/Kinsta), vor allem weil es über Full Page Caching, WAF und integrierte WAF-Regeln verfügt, um deine Website zu schützen, während nur etwa 10 % des Datenverkehrs tatsächlich deinen Ursprungsserver erreichen.
bandbreite von cloudflare übersicht
Cloudflare Bandbreiten Einsparung (je mehr „cached bandwidth“ desto besser)
Aktiviere das CDN von Cloudflare, indem du deine Website in den DNS-Einstellungen auf „Proxied“ setzt
cloudflare spammer blocking übersicht
Lass dir anzeigen, was von der Cloudflare Firewall blockiert wird

5. Schütze deine WP-Login Seite

Deine WP-Login Seite ist ein häufiges Ziel für Bots/Attacken. Selbst wenn du dich nicht erfolgreich anmeldest, versuche, Anfragen an den Server zu erstellen. Das kann wiederum deine CPU belasten. Hier erfährst du, wie man die Login-Seite schützt um solche Anfragen zu verhindern.

  • Begrenze deine Anmeldeversuche: Dokumentiere mit einem Plugin, zB. Limit Login Attempts, wie oft Benutzer versuchen sich anzumelden, die Sperrzeit und den XMLRPC Gateway Schutz und andere Funktionen.
  • Verschiebe die WP-Login Seite: Bots sind in der Regel nicht schlau genug, um eine benutzerdefinierte Login-Seite zu finden, die mit Perfmatters (falls du es bereits verwendest) oder WPS Hide Login ändern können.
  • SiteGround Security Plugin: Ich bin zwar kein Fan von SiteGround, aber das Sicherheits-Plugin kann deine Anmeldeseite verschieben, Anmeldeversuche begrenzen, XML-RPC deaktivieren und damit zum Schutz deiner Website beitragen.
  • Verwende QUIC.cloud um deine Login-Seite zu schützen: Wenn du QUIC.cloud mit LiteSpeed verwendest, hast du mehrere Sicherheitsfunktionen um die Login-Seite zu schützen. In diesem Fall ist es nicht nötig deine WordPress Login-Seite zu verstecken.
Mit Perfmatters wp-login URL verschieben

6. Ersetze WP-Cron durch einen echten Cron Job

Der wp-cron wird bei jedem Seitenaufruf geladen und plant automatisierte Aufgaben, wie die Veröffentlichung geplanter Beiträge, die Überprüfung auf Theme- und Plugin Updates und das Senden von E-Mail Benachrichtigungen. Das Ersetzen dieser WP-Cron Aufgaben durch einen echten Cron-Job, gibt dir deine Kontrolle zurück. Zusätzlich wird dadurch deine CPU Auslastung zu verringert.

Bevor du aber einen externen Cron-Job einrichtest, musst du zunächst den integrierten wp-cron deaktivieren. Fügen dazu folgenden Code in deine wp-config.php ein, bevor dort steht: „… stop editing! Happy blogging.“

define('DISABLE_WP_CRON', true);

Jetzt richten wir gemeinsam einen externen Cron Job ein. Dies kann je nach Host (cpanel, VPS, usw.) unterschiedlich sein. Ich schlage vor, nach Anleitungen zu googeln, da SiteGround, Bluehost, Cloudways und Hostinger alle ihre eigenen Anleitungen haben. Im cPanel würdest du im Tab „Cron-Jobs“ den folgenden Code verwenden, um einen Cron-Job für alle 10 Minuten einzustellen. Denk daran, dass ein längeres Intervall besser für die CPU ist. Sonst können zu viele Jobs die gleichzeitig laufen zu CPU Ausschläge führen.

wget -q -O - https://meinewebseite.com/wp-cron.php?doing_wp_cron >/dev/null 2>&1
echten cron job in wordpress erstellen
externern cronjob einstellen von gijo
tipps über externe cron jobs in wordpress

WP Crontrol ist gut geeignet, um den Zeitplan bestimmter Cron Jobs zu ändern und Jobs ohne sinnvoller Aktion zu löschen. Mein Tipp: Du kannst mit einem Cloudflare JavaScript Worker deine Cron Jobs vom Server auslagern.

7. Installiere Redis oder Memcached mit OPcache

Beides hilft die CPU-Auslastung zu verringern, aber dein Host muss diese unterstützen.

OP cache erweiterung übersicht

8. Verwende Cloud-Hosting ohne CPU-Limits

Mainstream-Hoster (wie SiteGround, Hostinger, GoDaddy und WPX) werden dem Hype überhaupt nicht gerecht. Sie reduzieren CPU/RAM, verwenden langsame SATA-SSDs und bieten nur Shared Hosting mit strengen CPU-Limits die deren Kunden zu einem Upgrade zwingen. Cloud-Hosting hingegen ist schneller, aber Kinsta und WP Engine verwenden immer noch SATA-SSDs mit niedrigen Limits für PHP-Worker und haben monatliche Besucher Limits, die teuer werden. Anstatt sich auf Geschwindigkeit/Technologie zu konzentrieren betreiben diese Firmen aggressives Marketing… darauf fallen wir nicht herein.

Für Cloud Hosting empfehle ich Rocket.net (was ich benutze) oder Cloudways Vultr HF (was ich vorher benutzt habe). Beide nutzen Cloudflare Enterprise, was eine wesentliche Verbesserung in Sachen: TTFB darstellt, inklusive Full Page Caching, HTTP/3, Bildoptimierung und Argo Smart Routing. Beide nutzen auch NVMe, Redis und haben monatliche Bezahlungsmöglichkeit. Allerdings ist Rocket.net definitiv schneller. Dieser Host benutzt mehr Ressourcen (32 CPU + 128 GB RAM), LiteSpeed’s PHP (schneller als Cloudways‘ PHP-FPM) und Brotli ist erhalten. Es gibt auch keine PHP Worker Limits aufgrund des kostenlosen/automatischen Cloudflare Enterprise von Rocket.net. Darüber wird etwa 90 % des Datenverkehrs abgewickelt, was zu weniger Anfragen an deinem Ursprungsserver führt. Schließlich ist Rocket.net mit seinem Dashboard und dem A+-Support, der sogar besser ist als der von Kinsta, einfacher. Cloudways hat mehr Bandbreite/Speicherplatz, aber die Technologie ist nicht so schnell. Einer dieser Cloud-Hoster + Cloudflare Enterprise + FlyingPress (Cache-Plugin) ist die Kombination, die ich verwenden würde.

WP Engine SiteGround Kinsta Cloudways Vultr High Frequency Rocket.net
Hosting Typ Cloud Cloud Cloud Cloud Privat Cloud
CPU Kerne Nicht bekannt 4 12 1 32
RAM (GB) Nicht bekannt 8 8 1 128
Speicher Typ SATA SATA SATA NVMe NVMe
Speicher (GB) 10 40 10 32 10
Objekt Cache Redis Memcached Redis ($100/mo) Redis (Pro) Redis
Server Apache + Nginx Apache + Nginx Nginx Apache + Nginx Apache + Nginx
PHP Verarbeitung Nicht bekannt FastCGI FastCGI PHP-FPM LiteSpeed
Bandbreite oder monatliche Besuche 25,000/Monat 5TB 25,000/Monat 1TB 50GB + 250,000/Monat
CDN Cloudflare SiteGround CDN Cloudflare Enterprise Cloudflare Enterprise ($5/Monat) Cloudflare Enterprise
CDN PoPs 270 14 270 270 270
Full Page Caching x Soll bald kommen
Komprimierung Brotli Brotli Brotli GZIP Brotli
HTTP/3
WAF
Argo Smart Routing x x x
Lastverteilung x x x
Bild Optimierung x Limited x
CPU Limits Niedrige PHP workers Sehr häufig Niedrige PHP workers Akzeptabel Keine
Email Hosting Begrenzt x x x
TrustPilot Bewertung 4.4/5 4.6/5 4.3/5 4.6/5 4.9/5
Monatlicher Preis $25 $100 $30 $13 + $5 für CF Enterprise $25
Pläne Nicht empfohlen Nicht empfohlen Nicht empfohlen Pläne ansehen Pläne ansehen
Performance Zusammenfassung von Webseiten gehostet mit Rocket.net
Rocket.net gehostete Websites haben im Durchschnitt einen globalen TTFB von 100 ms (siehe TrustPilot-Bewertungen).
Rocket.net TrustPilot Reviews
Kinsta To Rocket.net Migration
Moved to Rocket.net vs SiteGround 1
Rocket.net positive review
Rocket.net vs Cloudways Vultr HF TrustPilot review
Rocket.net Facebook Review 1
Kinsta to Rocket.net TTFB Redis
Rocket.net vs Kinsta
Rocket.net WooCommerce Elementor

Man kann Rocket.net für nur 1 $ testen und dafür eine kostenlose Migration anfordern. Teste dann dein TTFB in KeyCDN erneut (oder wende dich an deren CEO Ben Gabler)

Warum Rocket.net’s Cloudflare Enterprise besser ist

Cloudflare Enterprise von Rocket.net ist kostenlos, wird automatisch eingerichtet und verwendet Full Page Caching (im Gegensatz zu Cloudways). Und im Vergleich zu Kinsta verfügt Rocket.net über Argo Smart Routing (besonders gut für WooCommerce Shops), Load Balancing und Bildoptimierung. Der CEO von Rocket.net, namens Ben Gabler, war früher auch Chief Product Officer von StackPath und hat sogar die Rechenzentren von Rocket.net an denselben Standorten, wie die von Cloudflare, errichtet. Und im Gegensatz zu beiden Hosts begrenzt Rocket.net nicht die PHP Workers (es gibt keine CPU-Limits), und die monatlichen Besuchslimits sind 10-25 Mal mehr als bei Kinsta.

Cloudflare Enterprise (Kinsta) Cloudflare Enterprise (Cloudways) Cloudflare Enterprise (Rocket.net)
CDN PoPs 270 270 270
Priorisiertes Routing
Full Page Caching x
HTTP/3
WAF
Argo Smart Routing x
Load Balancing x
Bildoptimierung x
Automatische Konfiguration x x
Preis Gratis $5/mo (1 domain) Gratis

Für Shared Hosting, empfehle ich NameHero. Diese verwenden LiteSpeed-Server, was bedeutet, dass du LiteSpeed Cache + QUIC.cloud CDN (wohl das schnellste Setup für dieses Budget) verwenden wirst. Es ist ähnlich wie bei Hostinger/A2 mit LiteSpeed und cPanel, aber du erhältst mehr CPU/RAM und der Support/Erreichbarkeit ist besser. Das widerspiegelt sich auch in den positiven TrustPilot Bewertungen. Ich empfehle im allgemeinen den Turbo Cloud Plan für 6,98 $/Monat, der 3 CPU + 3 GB RAM und schnelleren NVMe-Speicher enthält. Der größte Nachteil ist, dass sich die Rechenzentren nur in den USA/Niederlanden befinden. Wenn der Großteil deiner Besucher nicht aus dieser Gegend ist, solltest du QUIC.cloud einrichten, was über HTML-Caching verfügt (idealerweise der kostenpflichtige Plan um alle 73 PoPs zu nutzen).

SiteGround Hostinger GoDaddy WPX NameHero Turbo Cloud
Hosting Typ Shared Shared Shared Shared Shared
Speicher SATA SATA SATA SATA NVMe
CPU Kerne Keine Angaben 1-2 1-2 Keine Angaben 3
RAM (GB) Keine Angaben .768 – 3.072 .512 – 2 Keine Angaben 3
Objekt Cache Memcached x x x Redis
Server Apache + Nginx LiteSpeed Apache LiteSpeed LiteSpeed
CDN SiteGround CDN Cloudflare Enterprise QUIC.cloud QUIC.cloud Cloudflare Enterprise
CDN PoPs 14 73 14 73 73
Full Page Caching x
Komprimierung Brotli Brotli Brotli GZIP Brotli
HTTP/3 x
WAF x
Bildoptimierung Begrenzt x x
CPU Limit Gemeinsam Geringer Arbeitsspeicher Gemeinsam Nach ihrem Ermessen Durchschnittlich
Cache Plugin SG Optimizer LiteSpeed Cache x LiteSpeed Cache or W3TC LiteSpeed Cache
Email Hosting Begrenzt Sehr begrenzt Begrenzt
Negative Vorfälle Google blockiert DNS für 4 Tage Sicherheitslücke betrifft 14 Millionen Kunden Fast jedes Jahr ein Verstoß Weltweiter Ausfall 2 Tage Ausfall
Gratis Migration $30/site Gratis Bezahlt Gratis Gratis
Preis $3-8/mo (1 Jahr) dann $15-40/mo $29/mo (jährlich) $20.83 (jährlich) $20.83 (jährlich) $7.38/mo (1-3 Jahre)
Erneuerungen Große Zeiträume Monatlich Monatlich Monatlich Monatlich
TrustPilot Bewertung 4.6/5 4.4/5 4.9/5 4.5/5 4.9/5
Pläne Nicht empfohlen Nicht empfohlen Nicht empfohlen Nicht empfohlen Pläne ansehen
LiteSpeed vs Nginx vs Apache
LiteSpeed ist schneller als Nginx/Apache (und effizienter mit geringerer Wahrscheinlichkeit von CPU Überlastung)
LiteSpeed Cache LiteSpeed Server
NameHero vs SiteGround Feedback
CPU Cores on LiteSpeed Hosting Plans
RAM on LiteSpeed Hosting Plans

Probleme mit Mainstream Hostern

Ich habe einige ziemlich schlechte Bewertungen über SiteGrounds langsames TTFB, CPU-Limits und darüber geschrieben, warum SG Optimizer bei den Core Web Vitals schlechte Arbeit leistet. Einige große Hosting Anbieter besitzen auch Facebook-Gruppen und drohen Leute zu verklagen, die schlechte Bewertungen teilen. Hostinger schreibt gefälschte Bewertungen und ist nur deshalb so günstig, weil man dort weniger Ressourcen wie CPU/RAM bekommt. Kinsta und WP Engine sind viel zu teuer für die Anzahl an Ressourcen, PHP Workers und monatlichen Besuche, die man für diesem Preis bekommt. Hinzu kommen größere Vorfälle wie der weltweite Ausfall von WPX und die 4-tägige Sperrung des DNS von SiteGround durch Google (sowohl WPX als auch SiteGround leugnen deren Verantwortung). Eines ist klar: Die meisten Mainstream Hosts scheinen eher an Gewinn/Reputation, als an Leistung interessiert zu sein. Aber bitte recherchiere und probiere selbst, bevor du dich von mir beraten lässt.

Die 12 Dinge die man über Hosting/TTFB wissen sollte

  1. Das Hosting ist der #1 Faktor für die Geschwindigkeit einer Website.
  2. TTFB ist ein Schlüsselindikator für die Hosting Leistung.
  3. TTFB ist Teil der Core Web Vitals und macht 40 % von LCP aus.
  4. TTFB wirkt sich auch auf INP aus (da die Latenzzeit Teil von TTFB ist).
  5. SpeedVitals testet TTFB an 35 Stellen – das ist ein tolles Tool!
  6. Teste deine Webseite mindestens 3 mal, um accurate Zahlen in SpeedVitals zu erhalten.
  7. Damit stellst du sicher, dass dein Caching und CDN richtig funktionieren.
  8. Prüfe deinen durchschnittlichen TTFB weltweit im Speed Vitals Test.
  9. PageSpeed Insights (und andere Test-Tools) testen TTFB nur an deinem Standort.
  10. Google flaggt deinen TTFB, wenn er über 600 ms liegt.
  11. WP Hosting Benchmark testet deine Hosting-Leistung.
  12. Die Kombination eines guten Hosts + CDN ist wohl der beste Weg, um deinen TTFB zu verbessern (verwende einen Host mit bestmöglichen Spezifikationen zusätzlich zu Cloudflare Enterprise, damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe).

Wenn du nun ein gutes Hosting besitzt, habe ich einen kompletten Server Response Time Guide um deinen TTFB noch weiter zu reduzieren.

NameHero Cloudways Rocket.net
NameHero für Shared, Cloudways Vultr HF für Cloud und Rocket.net outperformt beide

9. Verwende PHP 8.0

Führe in deinem Hosting-Account ein Upgrade auf PHP 8.0 durch (wenn dabei Fehler auftreten, kannst du auf PHP 7.4 zurückkehren).

upgrade zu php 8.0 für schnelleres php

Folgende Dinge sollten, wenn möglich, gesteigert werden:

  • Speicherlimit (z.B. 512 MB)
  • Maximale Ausführungszeit
  • Maximale Eingabezeit

10. XML-RPC deaktivieren

Wenn du keine mobilen Geräte zur Veröffentlichung von Inhalten auf WordPress (oder Plugins wie JetPack) verwendest, solltest du XML-RPC, nicht nur aus CPU Gründen, deaktivieren, sondern auch um Brute-Force- und DDoS-Angriffe zu verhindern. Um es zu deaktivieren, kannst du folgenden Code in .htaccess einfügen und ersetze xxx.xxx.xxx.xxx durch deine IP-Adresse. Alternativ kannst du XML-RPC in Perfmatters deaktivieren oder das Disable XML-RPC Plugin benutzen.

# Block WordPress xmlrpc.php requests
<Files xmlrpc.php>
order deny,allow
deny from all
allow from xxx.xxx.xxx.xxx
</Files>
xml und rpc mit perfmatters ausschalten

11. Bereinige dein WordPress Dashboard

Abgesehen davon, dass dein Adminbereich aufgeräumt aussieht, kann das Deaktivieren von Dingen auch CPU Ressourcen sparen.

Das legendäre Unbloeater Plugin

12. Elementor/Divi nicht mehr verwenden

Elementor hat durch Experiments einige Verbesserungen vorgenommen und Divi hat Leistungs Einstellungen veröffentlicht.

Die meisten dieser Verbesserungen betreffen jedoch nur das Frontend, während die Editoren immer noch eine beträchtliche Menge an Server Ressourcen benötigen (besonders bei Shared Hosting). Am besten wäre von Elementor zu GeneratePress wechseln, aber auch Kadence und Oxygen Builder sind geeignet. Wenn du darauf bestehst Elementor oder Divi beizubehalten, solltest du deinen Header, Footer und Sidebar hardcoden, um bei oft genutzten Elementen den schweren Page-Builder Code einzusparen.

Wasserfalldiagramm größte Datei
Verwende den Tab „Abdeckung“ in den Chrome-Entwicklungstools, um „usage visualization“ zu aktivieren
schnellste wordpress frameworks/themes
Ich habe mehrere Themes/Builder getestet und Elementor/Divi sind mit Abstand am langsamsten

13. Ungenutzte Hosting Add-Ons deaktivieren

Deaktiviere nicht genutzte Features in deinem Hosting-Konto. Das kann ebenfalls CPU Leistung einsparen.

Dies gilt vor allem für Dinge wie xdebug und New Relic. Wie viele andere Diagnose Tools, muss auch New Relic eine Menge Daten verarbeiten und sollte daher deaktiviert werden.

cpanel php erweiterungen ein/ausschalten

14. Trenne E-Mail und Webhosting

Es gibt einen Grund warum viele Cloud Hoster kein E-Mail Hosting anbieten.

E-Mails beanspruchen Inode (Dateien) und Ressourcen die besser für das Hosting deiner Website genutzt werden könnten. Einige Shared Hosts haben sehr niedrige Inode Limits und sagen sogar, dass die Überschreitung der maximalen Inodes „negative Auswirkungen auf die Serverleistung“ haben kann. Nutze deswegen besser einen Drittanbieterdienst wie Google Workspace (den ich verwende) oder Cloudflare, die seit kurzem sogar kostenlose E-Mail-Adressen anbieten. Zusätzlich würdest du Zugriff zu deinem Email Account verlieren, wenn du den Webhosting Anbieter wechselst. Deswegen ist es auf jeden Fall eine gute Idee, Email und Hosting voneinander getrennt zu halten.

Inodes limit übersicht durch email hosting
Besonders E-Mails nehmen viel Inodes in Anspruch

15. Spam Kommentare blockieren

Seitdem Akismet ein kostenpflichtiges Plugin geworden ist, bin ich zum kostenlosen Antispam Bee (das kein CAPTCHA verwendet) gewechselt. Damit konnte ich Spam Kommentare einschränken. Sonst würde mein Blog komplett zugespamt werden, was weder für meine Webseite noch für die CPU gut wäre.

spam kommentare blockieren wordpress plugin

16. Führe einen Malware Scan durch

Du kannst einen Malware Scan mit Wordfence oder einem anderen Sicherheits-Plugin durchführen. Damit kannst du Schadsoftware, Sicherheitslücken und anderen Schwachstellen aufdecken. Die Behebung dieser Probleme kann die Sicherheit verbessern und möglicherweise auch deine CPU Auslastung reduzieren.

Viele Benutzer haben Erfolg mit Wordfence, um deren CPU Usage zu reduzieren. Dafür musst du aber wahrscheinlich die richtigen Einstellungen konfigurieren, sonst können die laufenden Scans dein Problem sogar verschlimmern.

wordfence wordpress plugin scan

FAQs

Wie kann man CPU Auslastung in WordPress reduzieren?

Der einfachste Weg die CPU-Auslastung zu reduzieren ist: Die Einschränkung der Preloads im Cache-Plugin, die Deaktivierung von bekannten Plugins/Modulen mit hoher CPU Auslastung und die Verwendung von Cloudflare zur Entlastung der Bandbreite. Zusätzlich sollte man Bots bekämpfen, Crawler Hinweise verwenden und Hotlinks schützen.

Wie kann man die CPU Auslastung überprüfen?

Dein Hosting Dashboard sollte normalerweise über Werkzeuge zur Überprüfung der CPU Auslastung, sowie von Arbeitsspeicher, Bandbreite und Festplatten Speicher verfügen. Tools wie Query Monitor, AWStats und New Relic.

Was passiert wenn die CPU Auslastung 100% beträgt?

Wenn deine CPU-Auslastung 100 % beträgt, solltest du deinen Hoster fragen, um vorübergehend Ressourcen freizugeben. Damit bekommst du Zeit deine Website zu optimieren. Mit meinem Guide kannst du deine CPU Auslastung senken ohne auf einen neuen Hosting Tarif umsteigen zu müssen.

Ich weiß, dass die Umsetzung mancher Schritte mühsam sein kann. Zögere nicht, mir eine Nachricht zu schreiben, wenn du Hilfe benötigst. Ich freue mich über dein Feedback zum Tutorial.

Viel Glück,
Joe

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Meine WordPress-Hilfe

Autor Joe Speedmaster
Joe Speedmaster

Joe ist Inhaber und Chefredakteur. Er beschreibt sich selbst als WordPress Nerd der PageSpeed Optimierung. Mit +5 Jahre Erfahrung im Bereich WordPress, CDN, Hosting und Webentwicklung ist Joe nebenberuflich als Freelancer und Publisher tätig. Mit ehrlichen Erfahrungsberichten möchte er maximalen Mehrwert für seine Leser generieren.